Die Gemeinschaft der Erleuchteten

Wer aber nicht in Gemeinschaft leben kann, oder, weil er sich selbst genügt, einer solchen nicht bedarf, der ist entweder ein Tier oder ein Gott.
Aristoteles

Ob Sport, Wirtschaft, Kunst oder Spiritualität – Menschen schliessen sich zusammen, kämpfen, arbeiten, musizieren, tanzen, beten oder meditieren gemeinsam, da dies Kräfte und Fähigkeiten freisetzt und Ergebnisse ermöglicht, zu denen eine Einzelperson nie imstande wäre. Ein gemeinsames Ziel führt die Menschen zusammen, die gemeinsame Vision beflügelt sie.

Unsere Vision ist Komaja – die strahlende Liebe Gottes, oder vereinfacht: gesunde, glückliche Menschen, die in Liebe und Wahrheit den Sinn ihres Lebens erfüllen. (Siehe hierzu auch die 7. Bedingung der Komaja)

Wir arbeiten an dieser Vision auf zweierlei Weisen:
1. indem wir uns um die individuelle Selbstverwirklichung bemühen: „Wer sich selbst vollständig verwirklicht hat, ist frei. Er hat in sich den Weg zur Quelle des Lebens gefunden (des seelischen wie auch des körperlichen). Er kann in jeder Gemeinschaftsform erfolgreich leben, und aus allen Formen wählt er diejenige, von der er fühlt, dass sie die weitere Entwicklung der Menschen, mit denen er lebt, am besten fördert.“ (Der Erleuchtete Eros, S. 261 f.)
2. indem wir die Tugend der Gemeinschaftlichkeit (des „Team-Spirit“ oder „Team-Life“, wie es die moderen Erfolgscoaches nennen würden) pflegen.

Gemeinschaftlichkeit bedeutet für uns:

  • seine Fähigkeiten und Kräfte auf gesunde und lebensunterstützende Weise der Gemeinschaft weitergeben, um dieselbe zu bereichern
  • die Lebenswerte der Gemeinschaft aufnehmen, um das eigene Leben zu bereichern
  • das richtige Verhältnis von Geben und Nehmen finden
  • Konstruktive Kritik üben und annehmen können
  • sich an den Mitmenschen begeistern, sie bewundern und ihnen dies kundtun
  • Verantwortung für das Leben der Gemeinschaft übernehmen
  • den Mitmenschen vertrauen wie sich selbst

Um Mitglied der Gemeinschaft zu werden, muss man unsere Vision teilen und die Sieben Bedingungen (ethische Regeln wie Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit usw.) achten. Es ist keine Bedingung, Makaja, den geistigen Vater der Komaja und Kopf der Gemeinschaft, als seinen geistigen Meister oder Guru zu erleben.

Trotzdem ist für die grösste Mehrheit der Komajas Makaja ein gottverwirklichter Meister, Wegweiser und Vorbild und wir sind sehr glücklich, dass wir so nah an einer Quelle der Liebe und Erkenntnis leben können. Was jedoch besonders bei uns Komajas ist und was uns von allen Gemeinschaften, die wir sonst in der Welt kennen, unterscheidet: Wir ALLE sind auch füreinander Vorbilder und Träger/-innen des göttlichen Funkens. Die Pflege und Entwicklung der Kommunikation und Interaktionen untereinander ist wesentlicher Bestandteil unserer Methodik des persönlichen und geistigen Wachstums.
Die internationale Komaja-Gemeinschaft im engeren Sinne zählt durch die Jahre zwischen 300 und 400 Mitglieder, die Zahl der Kursbesucher sowie die Zahl von Makajas Schülern, die sich nicht so strikt an alle Sieben Bedingungen halten, umfasst heute mehrere Tausend Menschen!

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