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Eure Feedbacks
Kurs und Workshop Guru Makaja
Kundalini Intensiv, 2. bis 7. Mai 2017

Wenn ich Makajas Vorträge und geführte Meditationen höre, habe ich den Eindruck, dass sie gerade für mich gemacht sind. Es werden in der Seele und im Herzen Energien in Bewegung gesetzt, aufgrund derer man sich „endlich lebendig“ fühlt, wie wenn man vorher nicht war und nun erwacht ist. Wie wenn du nun alles besser siehst, dich selbst, die anderen, die Umgebung, die Natur... du spürst, wie die Energie fliesst. Makaja führt in unendliche Höhen des Geistes, die so weit und unerreichbar schienen, und nun spürst du sie durch dich. Sie ernähren dich, füllen dein Herz, deine Seele und deinen Körper.

Uranija, Ližnjan/Kroatien

Ich möchte mich nochmals herzlich bedanken für das schöne, interessante, abwechslungsreiche Seminar. Diese Abwechslung von Wissen, Meditation, Yoga, Sport und Meer ist wirklich etwas Besonderes. Ich glaube, dass ich viel daraus gelernt habe. Ich habe Einiges mitgenommen von dem Seminar und habe auch schon Einiges integriert in mein Morgenprogramm.

Ich möchte alles Mögliche machen und den Weg weitergehen, wie ihr auch erwähnt habt, die Energie ins Herz zu bringen und auch zu leben, und es fühlt sich immer besser und stimmiger an.

Danke für diese wunderbaren Erfahrungen und die schöne Auszeit.

Erich, Österreich

Lieber Guru Makaja,
Mein Haupteindruck vom Kurs ist: dass ich weitere Kurse möchte... Sie sind ein Zauberer, der Wasser in Wein umwandelt, der aus uns jenes Beste hervorholt, das Schlechte auflöst – und all das mit so viel Liebe und Wärme, für jeden Einzelnen. Ich bewundere die Kraft, Liebe und die Geduld, die Sie für uns alle haben.
Mir half der Kurs, dass ich mich lebendig, glücklich und friedlich fühle, dass ich voll von Liebe bin für alles was mich umgibt. Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür. Schon viele Jahre suche ich nach Führung, eine Person, die ich bewundern und der ich glauben kann und nun habe ich sie gefunden.

Sandra, Beograd/Serbien

Ich bin sehr inspiriert und möchte meinen Teil als Yogin in dieser Welt beitragen.

Indra, Winterthur/Schweiz

Ich habe in erster Linie deinen Einfluss und in gewissem Masse den Einfluss von allem, was wir gemacht haben, einige Tage nach Kursende gespürt.
Die Liebe in der Brust wurde durch Dinge bewegt, die ich früher bedeutungslos fand.
Und das wichtigste, die Erinnerung daran, was im Leben wirklich wichtig ist.
Kurz – vieles und vielen Dank.

Šankar, Zagreb/Kroatien

Was ich mir so nicht vorstellen konnte, ist das Konglomerat an Einzel-Impulsen zu einem starken Gesamt-Impuls, einer Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein, und einer Ermutigung, auf diesem Weg weiterzugehen. Eine Verdichtung und Vertiefung der spirituellen Dimension meines Da-Seins.

Sinai, Tübingen/Deutschland

Ich würde den Kurs „Kundalini Intensiv“ jedem empfehlen, der Interesse hat an geistigem Wachstum. Makaja überträgt auf einfache Weise grosse Weisheiten und ich bin immer wieder überrascht, wie auch komplizierte Sachverhalte der Evolution der Menschheit und der Geistigkeit so einfach und logisch werden, wenn Makaja darüber spricht. Es gab wunderbare tiefe Meditationen, die Makaja täglich leitete. Es hat mir sehr gefallen, dass am Kurs 30 Menschen teilnahmen, die Aufmerksamkeit jedoch jedem einzelnen gewidmet wurde: so konnte jeder um Rat bitten oder eine Frage zur laufenden Thematik stellen. Jeder konnte seine Meinung und seine Gefühle ausdrücken. Am Ende des Kurses machte Makaja eine wunderbare Sache: er sprach mit jedem Kursteilnehmer einzeln, gab uns ein persönliches Mantra, Ratschläge, welche Pranayamas und Asanas wir machen sollen, wir konnten ihn alles fragen, was uns interessiert.
Ich möchte Konstanza loben, die jeden Morgen mit uns Yoga-Asanas übte und Pranayamas machte. Es war ein Genuss zu sehen, wie sie alles perfekt und mit Leichtigkeit macht. Jedem von uns hat sie Ratschläge gegeben, wie wir die Asanas und Pranayamas richtig ausführen sollen und sie hatte viel Geduld für uns.
Am Kurs herrschte eine ausgezeichnete Atmosphäre, wir haben Mantras gesunden, viel gelacht, haben viel Zeit zusammen verbracht, Sport gemacht...

Jogini, Zagreb/Kroatien

Dieser Kurs ist einer der besten aus Komajas Schulung und für mich einer der geistig und körperlich anspruchsvolleren. Die Vorträge waren tief und reich aufgrund der Unterschiedlichkeit der Teilnehmer. Die Kombination von mentaler Arbeit mit täglichen physischen Aktivitäten und Sport war ausgezeichnet, um die Energie zu heben. Es hat mir gefallen, wie jeder Teilnehmer am Ende des Kurses ein persönliches Gespräch, einen Satsang mit Makaja hatte.
Und für mich am bedeutsamsten waren Makajas Vorträge, die immer wieder die Begeisterung und den Geist erwecken...

Verona, Zagreb/Kroatien

Der Kurs war eine grosse Freude für mich, wie wenn mich jemand wieder in meine Kindheit zurückgeworfen hätte, aus der Arbeit und den täglichen Pflichten gerissen und mich erneut in mich selbst mit viel Lebenskraft und Freude zentriert hat.
Die Meditationen waren stark und mächtig, besonders auf das Stirn Chakra. Ich habe begonnen, diese Meditationen auch zu Hause auszuführen.
Die Yoga-Asanas waren wunderbar – ich hätte gerne mehr davon gehabt.
Die Kursgruppe war ein besonderer Segen und ich bin sehr dankbar, dass ich ein Teil dieser Ganzheit sein durfte.

Jasna, Zagreb/Kroatien

Die Gruppe war sehr kompakt und wir haben nicht nur Wissen über Kundalini-Yoga bekommen, wir haben auch viele schöne gemeinsame Momente erlebt, Zusammensein, Lachen, Singen. Am Ende des Kurses habe ich von mehreren Menschen (inkl. mir selbst) gehört, dass sie nicht nach Hause möchten und dass sie es bis zu einem nächsten Komaja Event in der Pension Cherry Blossom kaum erwarten können, wo es sehr geschmackvolle lakto-vegetarische Verpflegung und eine angenehme Unterkunft gibt sowie eine spirituelle Atmosphäre herrscht.

Mahajana, Ohrid/Mazedonien

Was kann ich anderes sagen über den Kurs als dass er sehr inspirierend und wertvoll war wie jeder bisher (...)
Das ist nicht einfach, denn es erfordert eine totale Entsagung und eine Hingabe an den Guru, damit er dich führen kann, obwohl du den Weg nicht siehst. Du musst ihm glauben und sich hingeben, was sehr, sehr anspruchsvoll ist. Aber Ihr habt diese edle und mutige Rolle gewählt. Ihr habt die Ehre, Makajas nächste Schüler zu sein, welche die jetzigen und zukünftigen Generationen gemeinsam mit ihm inspirieren.
Vielen Dank für alles, was ihr mir bietet. Ich bin glücklich und dankbar, dass ich auf gewisse Weise ein Teil von Euch und von Makajas Lehre bin.

Devi, Zagreb/Kroatien

(Auszug aus einem Feedback – das Feedback in voller Länge ist im Anschluss abgedruckt:)
Kundalini Intensiv Feedback: Komaja gibt mir den Schlüssel für eine Tür, die ich bis dahin noch nicht gesehen habe

Ich kam zu der Überzeugung, dass ich Hilfe brauche, und zwar nicht mehr von einem super Job, einer super Ehe, einem super Arzt, super Training, sondern von einem super Makaja. Deshalb meldete ich mich zum Kundalini Intensiv an. (…)

Solch ein Yoga, in Kombination mit starken Meditationen in einer Gruppe, geführt von einem Guru wie Makaja, ist wie wenn du eine Beschleunigung bei der Meditationsmusik betätigst – all dieses Etwas wird geschehen. Alles – auch wenn ich es nicht wünsche, wenn ich nicht bereit bin (…)

Makaja sprach: „Du musst dich an der Hand nehmen wie ein kleines Kind und darfst nicht zulassen, dass dich die schlechten Gefühle aus der Vergangenheit überwältigen. Makaja habe ich in meinen Meditationen und Träumen immer als väterliche, beschützende und sanfte Energie gespürt – und mich selbst gleichzeitig nahezu immer als kleines Kind. Wenn die Summe meiner Lebenserfahrungen wie ein Tornado auf mich einbricht, dann wird es sehr schwer, zu Luft zu kommen. Jetzt, wenn ich sehe, dass es losgeht, sage ich zu mir: Ich bin die ganze Kraft, die mir je jemand durch mein Leben gereicht hat, ich bin die Liebe aller Lieben, die ich je gefühlt habe, ich bin die Summe von allem Guten, das mir widerfahren ist und das ich anderen gegeben habe, ich werde mich an der Hand nehmen wie Makaja und werde mich nichts Destruktivem überlassen, denn ich achte das Leben zu sehr als dass ich mir die Frechheit heraus nehmen würde, das zu vergessen. (…)

Die Geschichte über den blutigen Jesus, vor dem Makajas Kinder in der Kirche erschrocken sind... war wie wenn jemand eine 100-Watt-Birne in einem Zimmer eingeschalten hätte, in dem ich gerade schamhaft begonnen hatte, Kerzchen anzuzünden. (…) Erst seit unlängst habe ich begonnen, mit etwas mehr Interesse Geschichten darüber zu lesen, dass Jesus eigentlich ein geistiger Meister war, und diese Geschichte hat mir mehr gefallen, vor allem, da ich die Geschichte im Kontext hörte, dass nämlich Jesus und Buddha gute Freunde sind, dass sie sehr lieb, klug und humorvoll sind. Dieser neue Jesus wurde, neben Makaja, als bis dahin einziges spirituelles Wesen, an das ich geglaubt habe als konkreten irdischen Führer, jemand interessantes, liebes, jemand, mit dem ich mich identifizieren kann, denn diese Religion kenne ich besser als irgendeine andere. Als ich die Geschichte über Makajas Kinder hörte, wie sie erschraken vor dem blutigen, gekreuzigten Jesus, wurde mir klar, wie nie zuvor, wie sehr unsere Wahrnehmung des Geistigen verdreht wurde durch die verborten Geschichten, die wir seit jeher gezwungen waren zu hören. (…)

Und am Ende muss ich Makaja danken, an den ich mich oft erinnere, für die Sanftheit, Sorge und das Verständnis, welches er mir stets schenkt. Wenn das kleine Mädchen in meinem Kopf in grösster Panik ist, gibt es keine wärmeren Arme als seine, in die ich mich flüchten würde.

Vielen Dank für alles! Friede, Liebe und Licht.

Maya V., Canada/Kroatien

(Obiges feedback in voller Länge:)
Kundalini Intensiv Feedback: Komaja gibt mir den Schlüssel für eine Tür, die ich bis dahin noch nicht gesehen habe

Komaja bedeutet für mich von Anfang an intensive Arbeit. Unlängst habe ich mein drittes Ausbildungsdiplom abgeschlossen, doch die Intensität und Menge des Lernstoffes für ein Diplom (in meinem Fall Lehrer-, Management- und Trainer-Diplom) kann man auch nicht annähernd vergleichen mit dem ausgewählten Wissen, den Erfahrungen, aber auch dem Stress, der mich immer wieder in Komaja erwartet. Die Uni und die Arbeit sind nicht leicht – aber hier gibt es nicht viel Philosophie – nur viel Arbeit und alles kann bewältigt werden: sich für diese Prüfung vorbereiten, sich für jenes wichtige Interview vorbereiten, sich für die Arbeit vorbereiten. Für Komaja kann mich schwer irgendetwas vorbereiten. Nicht dass ich keine Bücher über Yoga, Chakras und ähnliches gelesen hätte... Aber die Informationen die in Komaja zu mir kommen sind ausgesprochen persönlich, ausgewählt, und manchmal leitet mich ein Satz nahezu jahrelang – bis ich spüre, dass er ein Teil von mir geworden ist. Das ist kein leichter Prozess.
Dennoch, ich komme immer wieder zurück zu Komaja, in Gedanken, gefühlsmässig und physisch, trotz der Angst. Dies ist so, weil diese Menschengruppe unglaublich positiv ist, warm, ehrlich, offen und für den Rest der Welt um mich, den ich kenne, überdurchschnittlich voll von emotionaler Intelligenz. Makaja ist wie ein Wächter des Turmes, von dem aus er uns betrachtet und uns den Weg zeigt, wenn wir stecken bleiben. Auch habe ich tausend Mal die Dinge aufgeschrieben und im Kopf wiederholt, die Konstanza, Divna, Dubravka, Devi, Urania, Atman gesprochen haben.... Ich spüre eine unglaubliche Achtung vor ihnen, denn ihre Worte haben mich viele Male aus etwas herausgezogen, worin ich mich verfangen hatte.

Die Weisheiten von Komaja haben mich begleitet und halfen mir, dass ich Erfolg in der materiellen Welt hatte. Doch erst rst in den letzten Monaten, als ich begriff, dass ich in erster Linie lernen muss, nach innen zu schauen, und das genauso strategisch, überlegt und hingegeben, wie ich gelernt hatte, nach aussen zu schauen, um so einen erneuten völligen mentalen und physischen Zusammenbruch zu vermeiden, kam ich zu der Überzeugung, dass ich Hilfe brauche, und das nicht mehr von einem super Job, einer super Ehe, einem super Arzt, super Training, sondern von einem super Makaja. Deshalb meldete ich mich zum Kundalini Intensiv an.

Dem Yoga, wie Konstanza es leitet, gebührt jedes Lob. Konstanza schafft es, uns jene wesentlichen Lektionen zu vermitteln, warum das, was wir mit unseren Körpern tun, wichtig für unsere gesamte Gesundheit ist. Jedes Mal, wenn ich jenen kurzen Augenblick spüre, in dem sie sich fragt, ob dies die beste Weise ist, uns ihr Wissen zu vermitteln, denke ich: wenn du dich sehen könntest, Konstanza, würdest du dir selbst klatschen und vor Glück hüpfen. Glaube in dich tausend Prozent!

Solch ein Yoga, in Kombination mit starken Meditationen in einer Gruppe, geführt von einem Guru wie Makaja, ist wie wenn du eine Beschleunigung bei der Meditationsmusik betätigst – all dieses Etwas wird geschehen. Alles – auch wenn ich es nicht wünsche, wenn ich nicht bereit bin, wenn meine Wirbelsäule nur halb aufrecht ist, mir die Yoga-Stellung nur halb gelungen ist; all dieses Etwas wird sehr schnell geschehen. Das Herz, das ich sonst in der Brust spüre, kleine Stromimpulse, die ich durch den Körper lassen kann, wenn ich es wünsche, sie überfluten völlig alles in mir und um mich. Bilder, die so still sind und emotional stark, wie ein Traum oder das Unterbewusstsein, sie tauchen auf wie bestellt, sogar wenn ich nicht weiss, was ich mit ihnen anfangen soll. Während der meisten Meditationen habe ich geweint – wie immer – und von jeder habe ich etwas gelernt.

Makaja sagte: „Du musst dich an der Hand nehmen wie ein kleines Kind und darfst nicht zulassen, dass dich die schlechten Gefühle aus der Vergangenheit überwältigen. Makaja habe ich in meinen Meditationen und Träumen immer als väterliche, beschützende und sanfte Energie gespürt – und mich selbst gleichzeitig nahezu immer als kleines Kind. Wenn die Summe meiner Lebenserfahrungen wie ein Tornado auf mich einbricht, dann wird es sehr schwer, zu Luft zu kommen. Jetzt, wenn ich sehe, dass es losgeht, sage ich zu mir: Ich bin die ganze Kraft, die mir je jemand durch mein Leben gereicht hat, ich bin die Liebe aller Lieben, die ich je gefühlt habe, ich bin die Summe von allem Guten, das mir widerfahren ist und das ich anderen gegeben habe, ich werde mich an der Hand nehmen wie Makaja und werde mich nichts Destruktivem überlassen, denn ich achte das Leben zu sehr als dass ich mir die Frechheit heraus nehmen würde, das zu vergessen.

Die Geschichte über Makajas Grossmutter hat mir die vollkommene Visualisation dafür gegeben, warum ich mich unaufhörlich bemühe, das Potential in den Menschen zusehen, anstatt einen Grund zur Kritik. Die Grossmutter wollte, dass die Kinder erfolgreich werden – sie wünschte das sowohl aus dem Kopf als auch aus der Brust – sie meditierte kurz auf jeden – sie war immer positiv – das Resultat ist offensichtlich (es ist Makajas Grossmutter, sie hat offensichtlich viel Gutes damit erreicht). Damit hat er mir noch etwas zum Nachdenken geschenkt – man muss den Menschen durch eine Geschichte ein Bild geben – das vergisst man nicht. Natürlich wissen wir alle das, natürlich haben wir alle mit dem Kopf genickt, natürlich verwenden wir das täglich, vom Trunkenbold im Café nebenan bis zum Marketingmanager im Anzug – aber mir bedeutete dies noch etwas mehr.

Oft denke ich darüber nach, wie ich mehrere Leben in einem gelebt habe. In letzter Zeit denke ich darüber nach, dass ich zu lange erlaubt habe, dass etwas Negatives in mir zu mir spricht: dass dies alles normal sei, ohne Verbindung und dass es unnötig sei, die Zeit anderer Menschen damit zu vergeuden, indem man über eigene Erfahrungen spricht, etwas was ich als Eigenlob erlebt habe. Ich begann darüber nachzudenken, dass dies ziemlich selbstsüchtig ist, denn jeder weiss etwas, was ich nicht weiss, und so, wie ich gerne die Erfahrungen anderer höre, so möchte vielleicht jemand meine Erfahrungen hören. Aber wie ist das möglich, wenn ich mich nie bemüht habe, dies alles aufzuzeichnen? Es ist eine Sache, mit Menschen zu sprechen, die ich liebe, und es ist eine andere Sache, eine Aufzeichnung zurück zu lassen, die auch anderen Helfen kann für ihre Lebensgeschichten. Ich kämpfe schon einige Zeit damit, wie das aussehen könnte: ein Blog, ein Buch, Videoaufnahmen, Bilder oder ähnliches – und dieser Rat von Makaja hat mir das ziemlich klargemacht.

Die Geschichte über den blutigen Jesus, vor dem Makajas Kinder in der Kirche erschrocken sind... war wie wenn jemand eine 100-Watt-Birne in einem Zimmer eingeschalten hätte, in dem ich gerade schamhaft begonnen hatte, Kerzchen anzuzünden. Ich wurde nämlich als aussereheliches Kind geboren, zu früh, mit einer Zwillingsschwester, die nach 3 Monaten starb. Die Geschichte erzählt, dass mein Onkel den lokalen Priester, damit mich dieser in der Dorfkirche überhaupt taufen wollte, am Kragen packte und an die Kirchenwand drückte. In der Kirche habe ich als Kind sogar im Chor gesungen, ich kenne alle Gebete, Gesänge, aber immer dachte ich, dass dies eine grosse Geschichte für kleine Kinder ist, in mir gab es keinen Kern an Glauben an Gott und auch keine Achtung vor der Institution. Erst seit unlängst habe ich begonnen, mit etwas mehr Interesse Geschichten darüber zu lesen, dass Jesus eigentlich ein geistiger Meister war, und diese Geschichte hat mir mehr gefallen, vor allem, da ich die Geschichte im Kontext hörte, dass nämlich Jesus und Buddha gute Freunde sind, dass sie sehr lieb, klug und humorvoll sind. Dieser neue Jesus wurde, neben Makaja, als bis dahin einziges spirituelles Wesen, an das ich geglaubt habe als konkreten irdischen Führer, jemand interessantes, liebes, jemand, mit dem ich mich identifizieren kann, denn diese Religion kenne ich besser als irgendeine andere. Als ich die Geschichte über Makajas Kinder hörte, wie sie erschraken vor dem blutigen, gekreuzigten Jesus, wurde mir klar, wie nie zuvor, wie sehr unsere Wahrnehmung des Geistigen verdreht wurde durch die verborten Geschichten, die wir seit jeher gezwungen waren zu hören. Die armen Kinder – ich weiss selbst nicht, wie ich, während ich ihnen Trost spenden würde, ein Lachen hätte unterdrücken können – denn es ist komisch, wenn es nicht tragisch wäre; dennoch war ich gleichzeitig bewusst, dass man Tränen schnell trocknen kann und glücklich, denn diese Kinder müssen nicht 30 Jahre lang warten um zu verstehen, was so klar ist. Seither ist Jesus nicht mehr ein starres schreckliches blutiges Bild am Kreuz in meinem Kopf, sondern wurde J.C., ein geistiger Meister, ein total super Kerl, dessen Anwesenheit ich vielleicht noch nicht verdient habe, aber wenn ich darüber nachdenke, wird mein Herz leicht, und das ist mehr als genug, um dankbar zu sein. Wieder etwas was ich gelernt habe und was nun in alle Aspekte meines Lebens einfliessen muss – und ich werde eine Zeit lang brauchen, dass ich wirklich dieses Gefühl als mein eigenes geniesse.

Einer dieser Gedanken, den ich 2010 während des tantrischen Kurses gehört habe, ist, dass der Heilige Geist = die Lebenskraft, Energie = Sexualität ist. Es brauchte mehrere Jahre, bis das „sass“ – z.B. „empfangen vom Heiligen Geist“, die Energie der Verliebtheit, die Heiligkeit der Ehe, was dies alles eigentlich bedeutet. Dieses Wissen habe ich erweitert und im Leben genutzt – es geht hier immerhin um die Schöpferkraft und ich liebe es, zu erschaffen. Bis zum Kundalini Intensiv Kurs habe ich mich dennoch fern gehalten vom sexuellen Aspekt dieses Wissens – ich wollte immer alles erreichen, ohne dass mich jemanden anziehend findet – als ob darin etwas schrecklich Schlimmes läge. Wenn ich nun zurückblicke auf die Erfahrungen der vergangenen 7 Jahre, dann ermutige ich mich selbst, dies auch so zu betrachten und nicht so, als ob es etwas wäre, wovor man sich schämen müsse, was man ignorieren oder beleidigt unterdrücken müsse. Und ich werde weiter daran arbeiten. Auch weiterhin spüre ich das nicht als ein Teil von mir – und ich begreife, dass mein Problem nicht der Missbrauch der heiligen Sexualität ist, sondern nahezu eine negative Meinung von einem wunderbaren Geschenk, welches uns der Schöpfer dargebracht hat.

An diesem Nachmittag sagte Makaja etwas, das mir ins Gedächtnis eingeschrieben blieb: durch Sex wird uns alles bewusst. Aber es stellt sich die Frage, wer das aushalten kann, und dabei normal, kreativ, lebensunterstützend bleibt und Liebe für alle um sich behält? Für mich war die wichtigste Lektion, dass der Satz nicht mit „aber wer kann das aushalten?“ endete. Aushalten kann man alles, das weiss ich aus Erfahrung, aber jetzt ist mir klar, dass, wenn ich dabei nicht normal, kreativ, voll von Leben und Liebe geblieben bin, mein Durch- und Aushalten umsonst war.

In einem der Vorträge erwähnte Makaja die spirituelle Pubertät – und das hat mich völlig beruhigt. Oft fehlt mir die Bewusstheit dessen, dass dies alles ein grosser Lernprozess ist und dass ich ihn als solchen akzeptieren muss, denn sonst bin ich oft enttäuscht über den eigenen Fortschritt. Ich denke dann: ah, hätte ich dies durchgearbeitet, wäre mir jenes erspart geblieben, gäbe es kein Theater, keine Verletztheit, aber ich bin nicht so weit, und gleichzeitig steht es vor meiner Nase? Pubertät ist ein Wort, dass mich automatisch mit Geduld bewaffnet – ich erinnere mich lediglich an meine 8b Klasse, wo ich Englisch-Unterricht gab – und die Frustration verschwindet sogleich. Danke auch dafür, dass ich ein weiteres Werkzeug bekommen habe, um mir selbst zu helfen.

Wenn ihr findet, dass es gut wäre, einen Teil dieser Geschichte mit der Welt zu teilen, dann fragt mich bitte nur, welche Teile, denn ich bin weiterhin schüchtern und es ist noch immer stressig für mich, über meine spirituellen Belange öffentlich zu sprechen.

Und am Ende muss ich Makaja danken, an den ich mich oft erinnere, für die Sanftheit, Sorge und das Verständnis, welches er mir stets schenkt. Wenn das kleine Mädchen in meinem Kopf in grösster Panik ist, gibt es keine wärmeren Arme als seine, in die ich mich flüchten würde.

Vielen Dank für alles! Friede, Liebe und Licht.

Maya V., Canada/Kroatien


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