Komaja Meditation

Meditation ist ein natürlicher Zustand des menschlichen Bewusstseins. Jeder Mensch meditiert jeden Tag: in den Momenten tiefster Entspannung nach einem hektischen Arbeitstag, in den Augenblicken unmittelbar vor dem Einschlafen. Diese Ausflüge in die Bewusstseinsebenen oberhalb der Gefühle und Gedanken sind jedoch zu kurz, so dass der Mensch dies weder wahrnehmen noch einen Nutzen daraus ziehen kann.
Die Komaja Meditation ist universell anwendbar und gleich wirkungsvoll, ob man sie zur Förderung der Gesundheit und der Lebens­qualität oder aber zur Erreichung höchster geistiger Ziele anwendet. Ihr Spezifikum ist, dass sie sich einen weiteren natürlichen „meditativen“ Zustand des menschlichen Bewusstseins zu Nutzen macht: den Zustand der Verliebtheit.

Verliebte Menschen halten sehr häufig und leicht die Gedanken sowie eine Vielzahl alltäglicher kleiner Gefühle an, um den telepathischen Liebeskontakt zu geniessen. Die Verliebtheit und Liebe wieder­rum sind, wie die Meditation, Fähigkeiten der menschlichen Seele, die entwickelt werden können. Mit der Komaja Meditation oder „Meditation der Liebe“ wird die Fähigkeit oder Kunst des Liebens (die Liebe zum Partner, zu den Kindern, die Liebe zum Nächsten oder die Liebe zu Gott) bewusst gemacht, geübt und gesteigert.

Allgemeine Hinweise

    • Die Komaja Meditation wird 30-40 Minuten jeweils morgens und abends ausgeführt.
    • Man meditiert unbedingt mit leerem Magen. Im Falle von Hunger oder Durst kann man vor der Meditation ein Glas Wasser oder Milch trinken.
    • Die ideale Tageszeit ist die Zeit des Sonnenaufgangs und -untergangs, die ideale Lage mit dem Gesicht zur Sonne (oder zum Osten).
    • Man kann im Schneidersitz sitzen oder wie gewöhnlich auf einem Stuhl. In beiden Fällen ist es wünschenswert, daß man während der meisten Zeit die Wirbelsäule, den Hals und Kopf aufrecht hält. Sich mit dem Rücken anzulehnen, ist nur im Falle großer Schwäche und Krankheit sowie im Alter erlaubt.
    • Es ist nicht gut, in einem Raum zu meditieren, in dem sich Hunde, Katzen oder irgendwelche anderen größeren Tiere befinden.
    • Während zehn Minuten nach der Meditation sollte man Essen und intensive Aktivität vermeiden. Danach ist es wünschenswert, daß der Mensch so aktiv wie möglich ist (sei es körperlich oder seelisch).
    • Große Aufmerksamkeit sollte der Reinheit des Körpers und der Kleidung sowie der Sauberkeit und Ordnung im Zimmer, in dem man gewöhnlicherweise meditiert, gewidmet werden.
    • Die Anhänger der Komaja konsumieren keinen Alkohol, keine Zigaretten, kein Fleisch, keine Drogen oder andere giftige Stoffe. Arzneimittel wenden sie nur dann an, wenn ihre geistigen Kräfte und ihr Wissen nicht effektiv genug sind, um die Störung zu beseitigen.
    • Einige Lebenssituationen erfordern neben der Morgen- und Abendmeditation stundenlanges Meditieren ohne Unterbrechung. Das sind Situationen, in denen entweder der Körper und das Nervensystem oder die Psyche starkem Streß ausgesetzt sind. Hier einige Beispiele: erhöhte Körpertemperatur, ermüdendes Reisen, konstante, starke Schmerzen, Mangel an Nahrung und/oder Wasser und ähnliches.
    • In Bezug auf ihren energetischen Effekt können alle Meditationsarten, und so auch die von Komaja, auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden: Füllen des menschlichen Wesens mit Lebenskraft. Deshalb sollten Menschen, die meditieren, in ihrem Alltag edle und selbstlose bzw. wertvolle Gedanken und Gefühle aussenden.

    Die Komaja-Meditation besteht aus zwei Teilen.

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