Ökologie und persönliche Ökologie

Komajas Grüne Aktion

„Je grösser die Zahl der Menschen ist, denen du Gutes tust, desto grösser ist auch dein Gefühl der Glückseligkeit“ – sagte der Gründer und Kopf der geistigen Gemeinschaft Komaja, Aba Aziz Makaja (mit bürgerlichem Namen Franjo Milicevic), anlässlich einer Sommerschule. Makajas geistiges, aber auch künstlerisches Wirken und sein Engagement hören nicht einfach beim Einzelnen oder bei der engeren Gemeinschaft auf: Seine Tätigkeit umfasst auch das Verändern des Gesellschafts­bewusstseins, wie zum Beispiel das Verhältnis einer Gesellschaft zur Umwelt, deren Teil auch wir selbst sind.

So fand auf Makajas Initiative von Anfang April bis Ende Juni 2002 in Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens, Komajas Grüne Aktion zur Säuberung der städtischen Strassen und Parks statt. Die Bürger schlossen sich scharenweise dieser Öko-Aktion mit der Devise „Manche mögen’s sauber“ an. Es nahmen einige Tausende Bürger an der Aktion teil.
Moralische und technische Unterstützung leisteten eine grössere Anzahl staatlicher Institutionen, darunter auch

  1. das Umweltministerium der Republik Mazedonien,
  2. der Bürgermeister von Skopje
  3. die Bürgermeister aller Gemeinden im Kreis Skopje, in denen die Aktion stattfand
  4. das Städtische kommunale Unternehmen
  5. die staatliche Dienststelle für die Entwicklung der Bildung

Ferner wurde in den Grund- und weiterführenden Schulen Komajas Aufruf zur Aktion öffentlich verlesen.

Dieses Öko-Ereignis verlief ausnehmend gut – auch Dank der grossen Aufmerksamkeit, die ihm von den dortigen Medien geschenkt wurde. So wurde beispielsweise von 15 TV-Beiträgen über die Grüne Aktion beinahe die Hälfte im nationalen Fernsehen gezeigt. Eine Vielzahl an Beiträgen und Ankündigungen wurde auch regelmässig in verschiedenen städtischen Radiosendungen sowie im staatlichen Mazedonischen Radio gesendet. Ebenfalls regelmässig berichteten alle wichtigen mazedonischen Tageszeitungen über diese in der Geschichte Mazedoniens bisher grösste städtische ökologische Aktion.

Die Aktion wurde von einer bedeutenden Anzahl Unternehmen durch Spenden unterstützt, wobei die grösste finanzielle und materielle Unterstützung von unseren internationalen Organisationen geleistet wurde.

Sowohl Bürger als auch Behörden wurden durch dieses Ereignis wesentlich dafür sensibilisiert, welche Bedeutung Grünflächen und Sauberkeit in der Stadt allgemein bei der Schaffung einer besseren Lebensqualität zukommt. Mit Freude stellen wir fest, dass nach der Grünen Aktion in Skopje und Mazedonien solche und ähnliche Öko-Projekte häufiger geworden sind. Komaja wollte mit dieser Aktion auch darauf hinweisen, dass es unumgänglich ist, die äussere oder physische und die innere oder persönliche Ökologie – reine Gedanken, reine Gefühle, reine Worte und Taten – zu verbinden! Die Sensibilisierung der Bürger für die gegenseitige Abhängigkeit dieser beiden Aspekte der Ökologie war, im Einklang mit Makajas Lebender Kunst, das Hauptziel der Aktion.

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